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		<title><![CDATA[Generationsgame: All site groups]]></title>
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<guid isPermaLink='true'>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8414/emc8-und-kenogrammatik/</guid>
<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 10:59:35 +0200</pubDate>
<link>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8414/emc8-und-kenogrammatik/</link>
<title><![CDATA[EMC8 und Kenogrammatik]]></title>
<description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo Keno,</p>
<p>herzlichen Dank f&uuml;r diese klare und konzentrierte Zusammenfassung Deiner Theorie EMC8. Damit k&ouml;nnen wir in eine neue Phase unseres Dialogs eintreten, und so habe ich mal ein neues Posting aufgemacht. Auch damit wir nicht so viel scrollen m&uuml;ssen :).</p>
<p>Da stecken ja sehr viele Ideen in Deiner Theorie, und einige davon finde ich durchaus interessant. Dennoch sehe ich ziemlich viel an dialogischer Arbeit auf uns zu kommen, wenn wir zu einem gemeinsamen Verst&auml;ndnis von EMC8 kommen wollen. Immerhin, ich habe begonnen zu verstehen, und ich denke der Dialog dar&uuml;ber wird sich f&uuml;r uns beide lohnen.</p>
<p>Sehr interessant finde ich Deine Konzeption der Begriffstriade EMC. Hier entwickelst Du eine Denkfigur, welche den Gegensatz von Gleichheit und Verschiedenheit gleich vom Ansatz her attackiert. Die drei Begriffsatome der Triade, also Energie, Materie und Bewusstsein, sind einerseits konzeptionell unterschieden, und andererseits sind sie einander explizit gleichgesetzt. Damit l&ouml;st Du zugleich den Gegensatz von Einheit und Vielheit auf, zumindest im Spezialfall 3, also den Gegensatz von Einheit und Dreiheit. Damit unterl&auml;ufst Du, ganz eindeutig, das Identit&auml;tsprinzip. Denn, so meine Definition, I=EUD, und Deine Triade sprengt das Merkmal der Einheit und das Merkmal der Unterschiedenheit. Wie es mit der Dauer ausseht, sollten wir bei Gelegenheit noch diskutieren.</p>
<p>Die Denkfigur der Triade, verbunden mit der Intention das Identit&auml;tsprinzip zu unterlaufen, gibt es ja schon in anderen Zusammenh&auml;ngen. Da f&auml;llt mir der amerikanische Philosoph Charles Sanders Peirce ein, der erste Semiotiker, der das Wesen des Zeichens durch eine Triade von Bez&uuml;gen kennzeichnet, n&auml;mlich: Zeichenbezug, Objektbezug, Interpretantenbezug. In seinen sp&auml;teren Jahren hat Peirce sich von der zeichenbezogenen Begrifflichkeit gel&ouml;st und hat schlicht von den drei Kategorien Erstheit, Zweitheit und Drittheit gesprochen. Klarer kann man die Struktur der Triade nicht aussprechen.</p>
<p>Oder die christliche Religion, mit der Trinit&auml;t. In diesem Fall geht es darum, den logischen Widerspruch zwischen der Zeitlichkeit und der Ewigkeit Gottes aufzul&ouml;sen, und es gelingt durch die Verteilung des Gottesbegriffs auf die drei Pole der Triade Vater - Sohn - Geist.</p>
<p>Auch im Buddhismus, und zwar speziell im tantrischen Buddhismus, gibt es eine &auml;hnliche Triade, man nennt sie das Trikaya, die Lehre von den drei K&ouml;rpern des Buddha. Dharmakaya ist der Leerheitsk&ouml;rper, Shambogakaya ist der Freudek&ouml;rper, Nirmanakaya ist der Formk&ouml;rper. Man kann das auch als eine vollst&auml;ndige Weltbeschreibung verstehen, denn der K&ouml;rper des Buddha ist Eins mit dem Universum, ebenso wie Dein und mein K&ouml;rper, und ebenso wie alle Dinge des Universums Eins mit dem Universum sind. Interessanterweise wird manchmal noch ein viertes Kaya genannt, das Svabhavikakaya, und das als &bdquo;alle-drei-Kayas-miteinander-Kaya&ldquo; verstanden wird. Darin sehe ich eine Entsprechung zu Deiner 8. Auch die explizite Gleichsetzung von an sich unterschiedenen Begriffen gibt es hier; so hei&szlig;t es im Herz-Sutra: &bdquo;Form ist Leerheit, und Leerheit ist Form. Form ist nichts Anderes als Leerheit, und Leerheit ist nichts Anderes als Form.&ldquo;</p>
<p>Aber die Idee der Weltbeschreibung steht im Buddhismus nicht im Vordergrund, sondern dem Buddhismus geht es in erster Linie um transformierende Praxis. Buddha soll sogar gesagt haben: Theorien zu haben, geziemt sich nicht f&uuml;r einen Erhabenen. Im tantrischen Buddhismus steht die Kaya-Triade im Kontext eines ausgefeilten Systems von Methoden zum Training des Geistes. Aus buddhistischer Sicht gen&uuml;gt es n&auml;mlich nicht, das Identit&auml;tsprinzip als Illusionsgenerator intellektuell durchschaut zu haben, sondern man muss die unbewusste Wirksamkeit des Identit&auml;tsprinzips in unserem Geist durch gezieltes Training immer wieder unterbrechen. Nur so kann man sich aus dem Kreislauf des Leidens befreien (und anderen helfen, die das vielleicht ebenfalls m&ouml;chten).</p>
<p>Du sagst &bdquo;Eine funktionsf&auml;hige Beschreibung der Natur ist das was seit je her die Menschen bewegt und inspiriert.&ldquo; Nun ja. F&uuml;r Plato, zum Beispiel, war die Frage nach dem Sein die wichtigste aller Fragen. Im Buddhismus gibt es die Idee von Natur &uuml;berhaupt nicht. Wenn wir &bdquo;Natur&ldquo; durch etwas Neutraleres ersetzen, z.B. &bdquo;Wirklichkeit&ldquo;, gebe ich Dir recht, aber bedenke bitte, dass der Naturbegriff in seiner heutigen Form kaum &auml;lter als 400 Jahre ist. Und bedenke auch, dass der moderne Naturbegriff seinen Charme vor allem aus der Tatsache bezieht, dass die Naturwissenschaft so &uuml;beraus erfolgreich Techniken zur Manipulation der Natur hervorgebracht hat, die unseren materiellen Wohlstand begr&uuml;nden. Ich hege ein gewisses Misstrauen gegen&uuml;ber dem modernen Naturbegriff. Ein Naturbegriff, der uns in die Lage versetzt, die Natur zu beherrschen, ja sogar die Natur zu zerst&ouml;ren, wie das ja in den j&uuml;ngst vergangenen Jahrzehnten immer deutlicher sichtbar wird, ein solcher Naturbegriff dr&uuml;ckt gewiss etwas Wahres &uuml;ber die Natur aus, aber er kann uns ebenso gewiss keine Auskunft &uuml;ber das Wesen der Natur geben.</p>
<p>Nun wirst Du vielleicht sagen, wir hatten uns ja schon darauf geeinigt, dass Du Natur synonym mit Alles oder mit Wirklichkeit verwendest, und insofern geht meine Kritik an Deiner Verwendung des Naturbegriffs ins Leere. Das Argument zieht aber nicht, denn auch Synonyme haben unterschiedliche Bedeutungsnuancen, und die Verwendung des einen Synonyms gegen&uuml;ber dem anderen hat f&uuml;r unser Denken eine Funktion. Welche Funktion hat der Begriff der Natur, etwa im Unterschied zum Begriff der Wirklichkeit, f&uuml;r EMC8?</p>
<p>Thomas Mutschler hat in seiner Naturphilosophie eine Menge von wissenschaftlichen Naturdefinitionen gesammelt und systematisiert. Das Ergebnis seiner Analyse der Naturdefinitionen w&uuml;rde ich so zusammenfassen: Es gibt eines, das allen wissenschaftlichen Naturdefinitionen gemeinsam ist, n&auml;mlich: dass das Subjekt, welches die Definition vornimmt, der Natur nicht angeh&ouml;rt. Im Sinne der wissenschaftlichen Naturdefinitionen ist also Natur nicht das Ganze, sondern das Ganze minus Ich, oder das Ganze minus Wir, oder das Ganze minus die Scientific Community.</p>
<p>Dieser Ausschluss des Wir aus der Natur ist nun aber nicht die Folge der Bl&ouml;dheit der Wissenschaftler, sondern es ist die Bedingung der M&ouml;glichkeit des Einsatzes von Logik (jetzt im Sinn von Aristoteles oder Tarski gemeint) und Mathematik. Mit dem Ausschluss des Wir wird die Denkfigur der Selbstreferenz vermieden, und damit entsteht ein Rahmen f&uuml;r den Einsatz von Logik und Mathematik. Ein Rahmen, in dem auch Prognose und Beherrschung als M&ouml;glichkeit angelegt ist. Ein Rahmen, in dem nur nach au&szlig;en geforscht werden kann, nicht nach innen, nur in Richtung der Natur, nicht in Richtung des Wir. Ein Rahmen auch, in dem das Alles nicht erforscht werden kann, weil etwas fehlt. Ein Rahmen, der eine Subjekt-Objekt-Dualit&auml;t definiert.</p>
<p>Wenn ich Dich recht verstanden habe, willst Du das Wir nicht aus der Natur ausschlie&szlig;en. Wenn das so ist, sollten wir mit dem Naturbegriff vorsichtig sein, einfach weil er so tief in unserem Unbewussten sitzt und dort Wirkungen entfaltet, die wir m&ouml;glicherweise nicht &uuml;berschauen. F&uuml;r Dich mag das nicht wichtig sein, weil Du ja &ndash; wenn ich recht sehe &ndash; ohnehin nur nach au&szlig;en forschen willst; f&uuml;r mich ist es wichtig, weil ich auch nach innen forschen will. </p>
]]></description>
<dc:creator>rudi</dc:creator>
</item>
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<guid isPermaLink='true'>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8381/kenogrammatik-und-dialog/</guid>
<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 14:09:32 +0200</pubDate>
<link>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8381/kenogrammatik-und-dialog/</link>
<title><![CDATA[Kenogrammatik und Dialog]]></title>
<description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo Keno,</p>
<p>an dieser Stelle w&uuml;rde ich gern unseren Dialog ein wenig strukturieren, weil ich erreichen m&ouml;chte, dass er ein wenig pr&auml;ziser wird. Deshalb fange ich auch ein neues Topic an. Die Idee f&uuml;r diese Strukturierung ist aus meinen Erfahrungen im Umgang mit der Kenogrammatik abgeleitet. Man k&ouml;nnte auch sagen, ich versuche, die Kenogrammatik als Regelsystem in unserem Dialog zu implementieren. Nat&uuml;rlich steht es Dir frei, diesen Regeln zu folgen oder nicht, oder andere Regeln vorzuschlagen, oder nicht.</p>
<p>Wenn man kenogrammatisch an einem Text arbeitet, muss man zwei Entscheidungen treffen. Erstens: was nehme ich als Atome, d. h. als unteilbare Bauelemente des Texts? Zweitens: Was sind die Zeichenreihen, die ich kenogrammatisch lese? Ich nehme als Atome meistens nicht die Buchstaben, sondern die W&ouml;rter (oder die Begriffe), und als Zeichenreihe nehme ich meistens den Text als Ganzen. Ich &uuml;be mich also darin, ganze Texte auf der begrifflichen Ebene kenogrammatisch zu lesen.</p>
<p>Unser Dialog ist ein Wechselspiel von Texten, die Du schreibst, und anderen Texten, die ich schreibe. Gerade eben ist es ein Wechselspiel zwischen Deinem Text &uuml;ber Quantenverschr&auml;nkung und Markierungen, und meinem Text &uuml;ber kenogrammatischen Dialog. Nun lese ich Deinen Text als Kenogramm, und lese meinen Text als (ein anderes) Kenogramm. An dieser Stelle wird die Frage wichtig, wie zwei Kenogramme miteinander in Beziehung treten k&ouml;nnen.</p>
<p>Es gibt nun in der Kenogrammatik eine Regel, die besagt, dass zwei Atome ihrer Gestalt nach verglichen werden d&uuml;rfen, wenn sie in ein und der selben Zeichenreihe vorkommen, nicht aber wenn sie isoliert voneinander vorkommen. Nur durch diese Regel kann das Zustandekommen eines &auml;u&szlig;erlichen Alphabets wirksam verhindert werden. Da ich die W&ouml;rter als Atome nehme, hei&szlig;t das konkret: ich darf ein Wort, das in Deinem Text vorkommt, nicht seiner Gestalt nach mit einem Wort aus meinem Text vergleichen. Wenn Du also &bdquo;Information&ldquo; schreibst, oder &bdquo;Verschr&auml;nkung&ldquo;, oder &bdquo;Markierung&ldquo;, dann darf ich diese W&ouml;rter in Deinem Text nicht mit den W&ouml;rtern &bdquo;Information&ldquo;, &bdquo;Verschr&auml;nkung&ldquo; oder &bdquo;Markierung&ldquo; vergleichen, die in meinem Text vorkommen. Anders ausgedr&uuml;ckt, ich darf nicht davon ausgehen, dass das was Du mit &bdquo;Markierung&ldquo; meinst, das selbe ist wie das was ich mit &bdquo;Markierung&ldquo; meine. Ich darf auch nicht davon ausgehen, dass es etwas anderes ist. Ich muss einfach davon ausgehen, dass zwischen Deinem Begriff und meinem Begriff gleichen Namens &uuml;berhaupt keine Beziehung besteht, egal um welchen Begriffsnamen es sich handelt.</p>
<p>Der Ansatz ist sehr radikal, und Du kannst mit Recht einwenden, dass ich die Regel ja ohnehin best&auml;ndig breche, anders k&ouml;nnte ich ja gar nicht verstehen was Du meinst und k&ouml;nnte Dir nicht sinnvoll antworten. Richtig. Was ich versuche, ist in unseren Dialog eine Grenze einzuziehen, zwischen Begriffen, die wir einfach so verwenden, weil wir davon ausgehen, dass der jeweils andere sie genauso versteht, und anderen Begriffen, von denen wir <em>beschlossen</em> haben, dass wir uns &uuml;ber ihren Sinn einig sind. Ich versuche zu unterscheiden zwischen Begriffen Erster Art, das sind sozusagen die Begriffe des Common Sense, und Begriffen Zweiter Art, f&uuml;r die Du und ich einen expliziten Konsensbeschluss herbeigef&uuml;hrt haben. Bis jetzt haben wir in unserem Dialog noch keinen einzigen Begriff zweiter Art. Indem wir Konsensbeschl&uuml;sse fassen, beginnen wir, Dein Kenogramm und mein Kenogramm miteinander zu verbinden. Das ist die Dynamik der kenogrammatischen Verkettungsoperation: Im Verkettungsprozess stehen jede Menge Entscheidungen an. Entscheidungen &uuml;ber Gleichheit oder Verschiedenheit f&uuml;r alle neu entstehenden Paare von W&ouml;rtern aus vormals verschiedenen Texten.</p>
<p>Man kann das jetzt noch von etwas weiter weg betrachten. Du hast eine Begriffswelt, das ist Dein Kenogramm. Ich habe ein Begriffswelt, das ist mein Kenogramm. Die Regel der Kenogrammatik sagt, dass ein Begriff aus Deiner Welt und ein Begriff aus meiner Welt nicht miteinander verlichen, d. h. auf Gleichheit oder Ungleichheit befragt werden k&ouml;nnen. Das ist die Ausgangslage. Zwei logische Orte, die zun&auml;chst nichts miteinander zu tun haben, keine gemeinsamen Begriffe, nicht einmal eine gemeinsame nat&uuml;rliche Umwelt, auf die sie sich gemeinsam begrifflich beziehen k&ouml;nnten. Im Dialog treffen die beiden Orte zusammen, &ouml;ffnen sich f&uuml;r einander, beginnen zu verschmelzen und sich zugleich voneinander abzugrenzen. Dabei fallen jede Menge Entscheidungen an, &uuml;ber Gleichheit oder Verschiedenheit neuer Paarungen von Begriffen aus dem was vorher Deine Welt war und dem was vorher meine Welt war. Wir m&uuml;ssen unsere gemeinsame nat&uuml;rliche Umwelt erst begrifflich erschlie&szlig;en, indem wir Konsenbeschl&uuml;sse &uuml;ber Begriffe fassen.</p>
<p>Einstweilen verweigere ich Dir also, dieser Regel folgend, den expliziten Konsens f&uuml;r jeden der von Dir eingef&uuml;hrten naturphilosophischen Begriffe. Jetzt ist es an Dir, irgend einen Begriff auszuw&auml;hlen und daf&uuml;r zu werben, dass ich einem Konsensbeschluss zustimme. Nat&uuml;rlich nur, wenn Du nach meinen Regeln spielen willst.</p>
]]></description>
<dc:creator>rudi</dc:creator>
</item>
<item>
<guid isPermaLink='true'>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8343/kurze-einfãhrung-in-die-kenogrammatik/</guid>
<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 20:31:29 +0200</pubDate>
<link>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8343/kurze-einfãhrung-in-die-kenogrammatik/</link>
<title><![CDATA[Kurze EinfÃ¼hrung in die Kenogrammatik]]></title>
<description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Kenogrammatik ist eine Entdeckung des deutschen Philosophen Gotthard G&uuml;nther. Er hat sie als eine Substruktur der Logik entdeckt. Tats&auml;chlich ist Kenogrammatik aber weit mehr, sie ist eine Substruktur aller Texte, also eine Substruktur der Semiotik. Hier eine kurze Einf&uuml;hrung, die keinerlei Vorkenntnisse verlangt.</p>
<p>Da wir alle in Schulen waren, wissen wir, was Zeichenreihen sind. Eine Zeichenreihe ist etwas Geschriebenes, das gelesen werden kann. Ein Wort ist eine Zeichenreihe, ein Satz ist eine Zeichenreihe, eine Zeile ist eine Zeichenreihe, ein Text ist eine Zeichenreihe.</p>
<p>Unsere Zeichenreihen beruhen auf unserem Alphabet. Das ist ein Vorrat von ca. 80 atomaren, d. h. unteilbaren Zeichen &ndash; 26 Gro&szlig;- und Kleinbuchstaben, 10 Ziffernzeichen, diverse Interpunktionszeichen einschlie&szlig;lich Blank und Zeilenumbruch, und sprachabh&auml;gig noch einige Umlaute. Aus diesem Vorrat f&uuml;gen wir unere Zeichenreihen zusammen, wobei jedes Atomzeichen selbstverst&auml;ndlich auch mehrmals vorkommen darf.</p>
<p>Eine Zeichenreihe wird zu einem Kenogramm, wenn wir sie anders lesen als wir normalerweise Zeichenreihen lesen. Wir lesen sie, indem wir alle Bez&uuml;ge zum Alphabet kappen bzw. unbeachtet lassen. Was bleibt dann von der Zeichenreihe &uuml;brig? Nicht Nichts, sondern eine Struktur von Gleichheiten und Verschiedenheiten zwischen den atomaren Zeichen innerhalb der Zeichenreihe. Das ist die Kenostruktur der Zeichenreihe.</p>
<p>Wenn wir also "Sonne" lesen, und wenn wir "Hallo" lesen, und wenn wir kenogrammatisch lesen, dann haben wir soeben zweimal das selbe Wort gelesen. Hingegen sind "Sonne" und "Willi" kenogrammatisch verschieden. Was sich beim &Uuml;bergang zur kenogrammatischen Leseweise &auml;ndert, ist die Gewohnheit oder der Algorithmus (was in diesem Fall das selbe ist) f&uuml;r den Vergleich zweier Zeichenreihen. Klassisch vergleichen wir zwei Zeichenreihen, indem wir sie Position f&uuml;r Position durchgehen und jedesmal pr&uuml;fen, ob in beiden Zeichenreihen an dieser Stelle das gleiche Zeichen steht (d. h. Repr&auml;sentanten von ein und dem selben Alphabetsmitglied). Kenogrammatisch vergleichen wir zwei Zeichenreihen, indem wir alle Paare von Positionen durchgehen und jedesmal pr&uuml;fen, ob in beiden Zeichenreihen Gleichheit oder in beiden Zeichenreihen Ungleichheit besteht, und wenn eines davon der Fall ist, entscheiden f&uuml;r auf Gleichheit. Das ist einfacher, als die Beschreibung klingt.</p>
<p>Wenn ein Text klassisch geschrieben wurde, d. h. mit den Bez&uuml;gen zum Alphabet, dann k&ouml;nnen wir ihn entweder &ndash; und das tun wir meistens &ndash; klassisch lesen, oder wir k&ouml;nnen ihn kenogrammatisch lesen. Mit den Bez&uuml;gen zum Alphabet geht jedoch auch der Sinn des Texts verloren, und &uuml;brig bleibt eine interne Struktur des Texts, die uns jedoch in aller Regel so gut wie &uuml;berhaupt nichts sagt.</p>
<p>Aber etwas anderes passiert dabei, hinter der B&uuml;hne. Die M&ouml;glichkeit der kenogrammatischen Leseweise ver&auml;ndert die Art unserer Aufmerksamkeit f&uuml;r Texte. Mit der Zeit f&uuml;hrt dies &ndash; so ist jedenfalls meine Erfahrung &ndash; dazu, dass auch die Art unseres Schreibens von Texten sich ver&auml;ndert. Diese von der Kenogrammatik induzierten Ver&auml;nderungen unserer Gewohnheiten im Umgang mit der Schrift m&ouml;chte ich zusammen mit den Mitgliedern dieser Gruppe gern erforschen.</p>
<p>In gewissem Sinn ist die kenogrammatische Gebrauchsweise von Schrift nat&uuml;rlicher als die klassische Gebrauchsweise. Das Alphabet ist eine konventionelle, und noch dazu v&ouml;llig willk&uuml;rliche, Festlegung auf einen Vorrat ausgew&auml;hlter atomarer Zeichen. Die Kenogrammatik hingegen hat kein Alphabet und braucht kein Alphabet. Mit dem &Uuml;bergang von der klassischen zur kenogrammatischen Gebrauchsweise von Schrift ist also eine Entlastung des Subjekts der Schrift verbunden. Man denke nur an den gewaltigen Aufwand, den unsere Schulen betreiben m&uuml;ssen, um das Alphabet immer wieder von einer Generation zur N&auml;chsten weiterzugeben.</p>
<p>&Uuml;bungsaufgabe (und damit geht das Spiel los): Wie viele Kenogramme der L&auml;nge 1 gibt es? Wie viele Kenogramme der L&auml;nge 2, 3, 4, 5 gibt es?</p>
]]></description>
<dc:creator>rudi</dc:creator>
</item>
<item>
<guid isPermaLink='true'>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8339/matzkanitro-dialog/</guid>
<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 15:03:00 +0200</pubDate>
<link>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/8339/matzkanitro-dialog/</link>
<title><![CDATA[Matzka-Nitro Dialog]]></title>
<description><![CDATA[<p>Hierbei handelt es sich um einen Briefwechsel zwischen Rudolph Matzka und KenoNitro. Am Ende des Dialogs haben wir uns entschieden die Gruppe "Exploring Kenogrammatics" im GG zu er&ouml;ffnen um ein wenig mit der Kenogrammatik zu experimentieren.</p>
<p>der Dialog wurde im Zeitraum Juni/Juli 2012 gehalten. Weiterhin wurde der Dialog um die pers&ouml;nlichen Inhalte bereinigt und auf KenoNitro pseudonymisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Sehr geehrter Herr Matzka,</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">vielleicht interessieren Sie sich f&uuml;r das Spiel der Generationen.&nbsp;<br><br><a href="http://generationsgame.com/" target="_blank">http://generationsgame.com</a>&nbsp;das Spiel&nbsp;<br><br><a href="http://generationsgame.com/pg/blog/read/294/die-wiederfindung-der-natur">http://generationsgame.com/pg/blog/read/294/die-wiederfindung-der-natur</a>&nbsp;Basisphilosophie&nbsp;<br><br><a href="http://generationsgame.com/pg/blog/read/516/eine-informationsphysikalische-interpretation-der-ladungen-und-farbladungen-von-quarks-und-des-austauschs-von-gluonen">http://generationsgame.com/pg/blog/read/516/eine-informationsphysikalische-interpretation-der-ladungen-und-farbladungen-von-quarks-und-des-austauschs-von-gluonen</a>&nbsp;Konkretisierung&nbsp;<br><br><a href="http://generationsgame.com/pg/blog/read/6727/informationphysics-ai-and-nanotechnology">http://generationsgame.com/pg/blog/read/6727/informationphysics-ai-and-nanotechnology</a>&nbsp;Potenzial &nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Hallo Keno, &nbsp; ich schlage das Du vor, schlie&szlig;lich bin ich der &Auml;ltere von uns beiden)&nbsp;<br><br>habe soeben in die angegebenen Links hineingeschaut und finde das Projekt spannend. Bedingt durch meinen wissenschaftlichen Werdegang bin ich diese Themen bisher eher von der wissenschaftkritischen, wissenschaftsphilosophischen Seite her angegangen. Mir scheint, wenn man auf intelligente Weise in mikrophysikalische Bereiche vordringen will, muss man sich der prinzipiellen Limitationen der wissenschaftlichen Methode bewusst sein, sonst kann man nicht &uuml;ber sie hinaus gehen. Ich denke hier vor allem an das Identit&auml;tsprinzip, das die Mathematik dominiert, und damit auch alle empirischen Wissenschaften, die Mathematik zur Kernsprache machen, und Physik ist eine solche. Genauer habe ich das in einem kurzen Referatsskript ausgef&uuml;hrt:&nbsp;<a href="http://www.rudolf-matzka.de/dharma/presentation.pdf" target="_blank">www.rudolf-matzka.de/dharma/presentation.pdf</a>&nbsp;<br><br>In der Identit&auml;tskritik begenen sich Gotthard G&uuml;nther und buddhistische Philosophie (wobei ich weniger an die sp&auml;te japanische Variante ZEN denke, als an das urspr&uuml;nglichere Madhyamika aus Indien). Das Problem f&uuml;r die Wissenschaft ist nur: wie k&ouml;nnen wir das Identit&auml;tsprinzip unterlaufen? Wenn wir das nicht schaffen, werden wir nie &uuml;ber die prinzipiellen Begrenzungen der zeitgen&ouml;ssischen Physik hinauskommen, die sich in dem Schisma zwischen Relativit&auml;tsphysik und Quantenphysik zeigen. Das ist sauschwer, weil unsere Sprache (nicht nur die mathematische Sprache, sondern auch die Umgangssprache) - qua Inhaltlichkeit - einen Sog in das Identit&auml;tsprinzip aus&uuml;bt, dem wir kaum widerstehen k&ouml;nnen. Die Suggestivkraft der Sprache ist noch weitaus irref&uuml;hrender als diejenige des Lichts. Das habe ich in meinem j&uuml;ngsten Text zum Ausdruck gebracht:&nbsp;<a href="http://www.rudolf-matzka.de/dharma/inhaltlichkeit.htm" target="_blank">www.rudolf-matzka.de/dharma/inhaltlichkeit.htm</a>.&nbsp;<br><br>Gotthard G&uuml;nther hat immerhin die Kenogrammatik entdeckt, eine Art von Schrift, die nicht im Identit&auml;tsprinzip gegr&uuml;ndet ist. So zumindest glaubte G&uuml;nther; ich habe jedoch 1993 herausgefunden, dass die Kenogrammatik sehr wohl im Identit&auml;tsprinzip gegr&uuml;ndet ist, aber anders als die normale Schrift, n&auml;mlich nicht atomistisch sondern holistisch:&nbsp;<a href="http://www.rudolf-matzka.de/dharma/semabs.pdf" target="_blank">www.rudolf-matzka.de/dharma/semabs.pdf</a>. Die Kenogrammatik m&uuml;ndet bei G&uuml;nther in der Vision einer "Negativsprache", einer nicht-inhaltlichen und holistischen Komplement&auml;rsprache zu Mathematik bzw. Umgangssprache. Das weckt jetzt bei mir die Assoziation zu Deiner Vision von einer "Sprache der Natur". Das k&ouml;nnte ein Ber&uuml;hrungspunkt (oder, wie G&uuml;nther es nennen w&uuml;rde, eine Vermittlungsstelle) unser beider Forschungen sein. Eine unter mehreren.&nbsp;<br><br>Hallo Rudi,&nbsp;<br><br>danke f&uuml;r das Angebot zum dudsen, macht es einfacher. Ja genau da sehe ich auch die entscheidende Bindestelle - in der nichtinhaltlichen Sprache/Negativsprache nach Gotthard. Was die Sprache der Natur angeht, bin ich der Meinung, dass diese uns bereits vor Augen liegt. Auf der Homepage des Generationsgame ist unterhalb des Einleitungsartikels ein Bild mit Qarks zu sehen, diese Quarks verf&uuml;gen &uuml;ber bereits entdeckte Ladungen. Leider wird in der heutigen Physik die Quarks nur unter materiellen und energetischen Aspekten erforscht. Doch diese LAdungen haben aus meiner Sicht auf einen informativen, geistigen Aspekt. Soll hei&szlig;en anhand der Ladungen und der INteraktion im Quark-Gluonen-Austausch m&uuml;ssten sich R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den nat&uuml;rlichen Informationscodec/Algorithmus schliessen lassen. Dies w&auml;re dann quasi gleichzusetzen mit dem Erschlie&szlig;en einer neuen Informationsebene unterhalb der Zellebene. Eben der atomaren Informationsebene. Dies ist noch nicht die Sprache der Natur selbst - sondern nur die Informationsebene einer Materieform (Atom) - der Quellcode wie ich die Sprache der Natur gerne nenne - arbeitet in meiner Hypothese vertikal - also ebenen&uuml;bergreifend- siehe hierzu auch Informationsarchitektur der Natur -&nbsp;<br><a href="http://www.zazzle.de/emc8_poster-228644504754104003" target="_blank">http://www.zazzle.de/emc8_poster-228644504754104003</a>&nbsp;<br>Um eine solche Hypothese wissenschaftlich zu verifizieren bed&uuml;rfte es eines Instituts, dass sich dem annimmt. Wichtig f&uuml;r mich ist, dass im Gegensatz zu Gotthard, glaube ich zumindest, es nicht ein rein geistiger Prozess ist - sondern der Tr&auml;ger des Geistes, der Sprache der Natur, die Energie und Materie selbst sind (EMC8) - und, dass die Erforschung der Materie und Energie unter informationsphysikalischen Bedingungen diese eine identit&auml;tzslose Sprache hervorbringen wird (so zumindest der Gedankengang). Ich glaube ein Institut f&uuml;r nukleare Informationsphysik (INI) w&uuml;rde unter Zusammenf&uuml;hrung von Forschungsfeldern mit interdisziplin&auml;rem Charakter schnell zu Ergebnissen f&uuml;hren. Der richtige Standort f&uuml;r ein solches Institut w&auml;re Berlin-Adlershof Doch dazu m&uuml;sste die Wissenschaft sich dieser Herausforderung annehmen, was in der heutigen Zeit nicht gerade in ihrer Absichtt liegt - oder wie Sie sagen "sauschwer" ist. &nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Hallo Keno, &nbsp; Die Frage, wie Mathematik und Wirklichkeit zusammen h&auml;ngen, wie sie &uuml;berhaupt prinzipiell zusammenh&auml;ngen&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">k&ouml;nnen</em>, brachte mich zu einer radikalen Kritik der mathematischen &Ouml;konomik (das wurde meine zweite Doktorarbeit), zum Nachdenken &uuml;ber das Identit&auml;tsprinzip, und dann traf ich per Zufall Rudolf Kaehr und Joseph Ditterich, die zwei wichtigsten G&uuml;nther-Sch&uuml;ler, die mich in G&uuml;nthers Polykontexturalit&auml;tstheorie einf&uuml;hrten. Allerdings verstand ich, von der Identit&auml;tskritik abgesehen, nur sehr wenig. Trotz allem hatten wir (Kaehr, Ditterich, ich und noch ein Freund der bei Siemens arbeitete) die Chuzpe, der Firma Siemens ein einj&auml;hriges Forschungsprojekt &uuml;ber die Anwendung der polykontexturalen Logik in der Produktions- und Fertigunsplanung f&uuml;r Computer anzudienen, und bekamen es auch bewilligt und bezahlt. Von unseren Ergebnissen war Siemens wenig beeindruckt, aber immerhin ist dabei eine Studie entstanden, die in G&uuml;nther-Kreisen noch heute einen gewissen Kult-Status hat (<a href="http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01fn07/54986802X.pdf" target="_blank">http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01fn07/54986802X.pdf</a>). Damit hatte ich mich aber aus der Uni-Karriere herauskatapultiert, und der Traum von der Selbst&auml;ndigkeit zerstob sehr schnell. So habe ich mich 16 Jahre lang bei Siemens verdingt, habe Software entwickelt, und bin intellektuell auf Tauchstation gegangen. Dann warf Siemens mich raus (ich war 55 geworden), ich wurde zum Freelancer, war aber als solcher nicht sehr flei&szlig;ig und hatte nebenbei zunehmend Zeit, meine wissenschaftlichen Interessen wieder aufleben zu lassen. Inzwischen bin ich Rentner.<br><br>Parallel zu alledem habe ich eine Psychoanalyse gemacht (um meine massiven Kontakt&auml;ngste zu bearbeiten), habe angefangen zu meditieren, habe einen tibetischen Lehrer gefunden (Sogyal Rinpoche) und mich in seiner Gemeinde angeschlossen und dort stark engagiert. Das alles hat mich sehr ver&auml;ndert. Sehr sp&auml;t entdeckte ich, dass es im Buddhismus auch eine Philosophie gibt, und erst dadurch sind meine wissenschaftlichen und meine buddhistischen Interessen zusammengewachsen. Ich litt unter einer kognitiven Dissonanz: das naturwissenschaftliche Weltbild, in dem ich aufgewachsen war, und das buddhistische Weltbild, in das ich sp&auml;t hineingewachsen war, passten nicht zusammen, und diese kognitive Dissonanz wollte ich kognitiv bearbeiten. F&uuml;r mich selbst habe ich das inzwischen einigerma&szlig;en klargekriegt, aber ich wollte (und will) mehr. Ich will die buddhistische Philosophie auf den Stand der aktuellen westlichen Philosophie "anheben", und will eine buddhistisch informierte radikale Kritik der Physik leisten. Aber das l&auml;sst sich nicht ohne hochkar&auml;tige Kooperationspartner aus Philosophie und Physik leisten, und ich fand bisher keine, die zu solcher Kooperation bereit gewesen w&auml;ren. Auch ich tr&auml;ume also von einem Forschungsinstitut.<br><br>Deine Gedanken zu den Quark-Ladungen und zum Verh&auml;ltnis von Information und Geist sollten wir bei Gelegenheit genauer diskutieren, vielleicht ergeben sich da ja tats&auml;chlich Bez&uuml;ge zu G&uuml;nthers Kenogrammatik. Mir ist nicht so recht klar, warum diese Quark-Ladungen f&uuml;r Dich so einen hohen, geradezu metaphysischen Stellenwert haben?<br><br>Hast Du denn schon mal versucht zu verstehen, worum es bei der Kenogrammatik geht?<br><br>Hallo Rudi,<br><br>der QuarkGluonenaustausch [QGA] ist f&uuml;r mich aus folgenden Gr&uuml;nden so wichtig:<br><br>1. zur Verifizierung der Verbindung von Geist und Materie muss in dem Bauteil Atom eine Informations- bzw Geistesebene angenommen und entdeckt werden.<br>2. zum Verbinden von Relativit&auml;tstheorie und Quantentheorie sehe ich das Atom als Schl&uuml;sselelement, da die Relativit&auml;tstheorie ab der Ebene Atom ihre G&uuml;ltigkeit erlangt und die Quantentheorie ab der Ebene darunter - das Atom besteht aber selbst aus Quanten und der QGA ist f&uuml;r mich der Schl&uuml;ssel um diese beiden Theorien zu vereinen - letzendlich das Schisma der Physik aufzuheben.<br>3. der QGA dient als K&ouml;der f&uuml;r die Wissenschaft, da er ein klares Ziel vorgibt und gewisse neue Anwendungen wie fortschrittliche Nanotechnologien und KI erlaubt.<br>4. ein schrittweises vorgehen ist in der Wissenschaft notwendig, ansonsten droht &Uuml;berforderung. Eine Entschl&uuml;sselung des Codes der Atome und die Klassifizierung der atomaren Ebene als nicht-tote-Materie&nbsp; w&auml;re der Anfang f&uuml;r ein Paradigmenwechsel. Darauf aufbauend k&ouml;nnte dann das Entschl&uuml;sseln des nat&uuml;rlichen Quellcodes erfolgen und dessen ebene&uuml;bergreifende Mechanismen untersucht werden. Dies ist aber nur m&ouml;glich wenn eben die atomare Ebene als Teil einer gesamten Organismus-Theorie integriert ist und nicht entkoppelt wird.<br><br>zur Frage nach dem Verst&auml;ndnis der Kenogrammatik:<br><br>Ich denke ich habe das Grundprinzip verstanden. Im Prinzip ist der einzige unterschied zwischen einem nat&uuml;rlichen Quellcode und der Kenogrammatik, so meine ich, dass der nat&uuml;rliche Quellcode in der Natur bereits vorliegt&nbsp; und nur "erschlossen" werden muss. Die Kenogrammatik, so wie ich es verstehe soll nach Gotthard zun&auml;chst entwickelt werden, also von Menschen erdacht werden. Hier sehe ich eine N&auml;he zur Universlasprache nach Leipniz und durch Pauli und Jung in ihrem Briefwechsel diskutierte Einheitssprache. Allerdings und da gebe ich Ihnen recht handelt es sich hierbei ja wieder um eine weitere Sprache durch Menschen entwickelt, so habe ich Sie verstanden mit der Aussage, dass die Kenogrammtik im Identit&auml;tsprinzip verhaftet bleibt zwar nicht atomistisch aber holistisch. &Auml;hnlich w&auml;re es mit einer Einheitssprache nach Pauli und Jung oder auch einer Universalsprache nach Leipniz. Nur eine in der Natur bereits vorhandene eigene Sprache (Quellcode) und deren Nutzung im nat&uuml;rlichen Spektrum kann das Identit&auml;tsprinzip wahrhaftig aufl&ouml;sen und damit auch einen direkten Bezug zu fern&ouml;stlichen Philosophien herstellen. Ein nat&uuml;rlicher Quellcode ist vergleichbar mit dem bin&auml;ren System in der Informatik - die Nullen und Einsen - sind f&uuml;r sich erstmal nicht inhaltlich - werden dies erst in der Transformation innerhalb der Dateisysteme - so wird aus Nullen und Einsen Musik, Bilder usw. Im geistigen Prozess leistet beim Mensch diese Transformationsleistung des nat&uuml;rlichen Quellcodes in ein bestimmtes Dateisystem unser Bewusstsein. Hier ensteht dann z.B. Kunst, Wissenschaft, usw. Wichtig aber denke ich ist zu Wissen, dass bei allen Dateiformaten eben immer auf diesen einen nichtinhaltlichen nat&uuml;rlichen Quellcode zur&uuml;ckgegriffen wird. Eine Ebene tiefer - der Zellebene - steuert dieser genetische Prozesse - weiter unten - atomare Prozesse usw. die&nbsp; inhaltliche Codecs in den einzelnen Ebenen wie zB. DNS und ein m&ouml;glicher atomarer Code auf dem QGA aufbauend sind dann wieder nur Ergebnisse der Transformation des Quellcodes in ein inhaltliches Dateiformat, welches dann ebenangepasst ist. Das System bildet eine quasi kybernetische Einheit/Organismus welche mittels eines nichtinhaltlichen Quellcodes inhaltliche Dateisysteme ebenengerecht und ebenen&uuml;bergreifend kreiert und anwendet. Ich vermute, da es sich im Rahmen der Evolution auch um Lernprozesse im System handelt, dass der nat&uuml;rliche Quellcode nicht statisch ist also sich wie die materielle Evolution auch st&auml;ndig verbessert - ein sich selbst schreibender Algorithmus.&nbsp;<br><br>Wir sollten in der Tat Wege finden den Dialog zu vertiefen. &nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Hallo Keno,&nbsp;<br><br>herzlichen Dank f&uuml;r Deine Antworten auf meine Fragen. Ich werde ausf&uuml;hrlich darauf eingehen, bin aber zur Zeit f&uuml;r ca. zwei Wochen mit anderweitigen Arbeiten etwas unter Druck.&nbsp;<br><br>Hallo Rudi,&nbsp;<br><br>dann w&uuml;nsche ich&nbsp; viel Erfolg bei den Arbeiten und freue mich auf die&nbsp; Ausf&uuml;hrungen. &nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Hallo Keno,<br><br>gerade komme ich von einem Open-Air-Jazz-Festival im Chiemgau, wo ich in der RockJazz-Band "Alabaster" das Keyboard gespielt habe. Etwas ersch&ouml;pft, aber entspannt, und gerade in der richtigen Stimmung, auf Deine Mail zu antworten.&nbsp;<br><br>Als Erstes m&ouml;chte ich &uuml;ber Kommunikation sprechen. Das ist ja das, was wir versuchen, wenn wir uns E-Mails schreiben. Normalerweise setzen wir voraus, dass wir &uuml;ber eine gemeinsame Sprache verf&uuml;gen, in der wir uns verstehen bzw. verst&auml;ndigen k&ouml;nnen. Aber genau das d&uuml;rfen wir nicht voraussetzen, wenn wir &uuml;ber so schwierige Dinge wie Quanten-Gluonen-Austausch und die Verbindung von Geist und Materie sprechen. Einverstanden?&nbsp;<br><br>Aber was dann, wenn wir nicht voraussetzen, &uuml;ber eine gemeinsame Sprache zu verf&uuml;gen? Wie k&ouml;nnen wir uns dann E-Mails schreiben, und dabei hoffen, dass der je andere uns versteht? Niklas Luhmann, der wohl bedeutendste Soziologe, beschreibt Kommunikation so: es gibt Mitteilungen, und zu jeder Mitteilung gibt es auf der einen Seite eine Intention (das was der Schreiber gemeint hat) und auf der anderen Seite eine Interpretation (das was der Leser verstanden hat), und zwischen Intention und Interpretation gibt es a priori keinen Zusammenhang, jedenfalls nicht einen Zusammenhang der Gleichheit. F&uuml;r Luhmann ist dann nur noch interessant, ob das Geflecht der Mitteilungen in einer sozialen Gruppe zu einem Verhalten der Gruppenmitglieder f&uuml;hrt, welches die Gruppe zusammen- und am Leben h&auml;lt. Der Sinn der Mitteilungen kommt in Luhmanns Beschreibung des Kommunikationsvorgangs nicht vor. Logischerweise, denn wenn der Leser etwas anderes versteht als der Schreiber gemeint hat, ist die Frage nach dem Sinn der Mitteilung eine sinnlose Frage.<br><br>Nun k&ouml;nnte man einwenden: wir wollen ja von der Physik ausgehen, und die Physik basiert auf einer Sprache, die uns gemeinsam ist, die wir gemeinsam verstehen, als Physiker, d.h. insoweit wir die Physik verstehen. Es ist sogar eine sehr genaue Sprache, n&auml;mlich die Sprache der Mathematik. Wo also soll das Problem sein? Hier ist das Problem. Wir k&ouml;nnen in der Sprache der mathematischen Physik &uuml;ber Quanten-Gluonen-Austausch sprechen, aber wir k&ouml;nnen in der sprache der mathematischen Physik nicht &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Geist und Materie sprechen. Geist ist eine Kategorie, die in der mathematischen Physik nicht vorkommt. Im Folgenden auf den Grund daf&uuml;r eingehen, warum die Kategorie Geist in der Physik nicht vorkommen&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">kann</em>.<br><br>An dieser Stelle ist es mir wichtig zu unterscheiden zwischen der mathematischen Physik einerseits und den m&ouml;glichen Interpretationen der mathematischen Physik andererseits. Einig sind sich die Physiker nur &uuml;ber die mathematische Physik, und dar&uuml;ber, wie man mit der mathematischen Physik Experimente berechnet und Prognosen generiert; aber &uuml;ber Interpretationsfragen sind die Physiker sich in aller Regel uneinig. Das gilt ganz besonders f&uuml;r die Quantenphysik, zu der es mindestens 4 Standardinterpretationen und zu jeder davon eine Unzahl von einander widersprechenden Detaillierungen gibt; und die Situation wird in den fortgeschritteneren Quantenfeldtheorien, die man f&uuml;r QGA braucht, noch weitaus dramatischer. Um mit Richard Feynman zu sprechen: Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass heute kein Physiker die Quantenphysik versteht. Das hat er vor 60 Jahren gesagt, und es stimmt noch immer.<br><br>Luhmanns Beschreibung des Kommunikationsprozesses trifft also f&uuml;r die Kommunikation unter Quantenphysikern ins Schwarze. Der eine Physiker schreibt eine Gleichung, und meint damit etwas Bestimmtes, der andere Physiker liest die Gleichung, und versteht darin etwas anderes. Und doch f&uuml;hrt das Geflecht der Kommunikationen unter Physikern zu einem Gruppenverhalten, das dazu f&uuml;hrt, dass je zwei Physiker f&uuml;r ein Experiment die selbe Prognose generieren w&uuml;rden. Die Physiker verstehen nicht, was die Physik bedeutet, aber sie sind in der Lage, sie praktisch anzuwenden. Deshalb konnte Physik zur Grundlage der Technik werden, die - zusammen mit der marktwirtschaftlichen Art unserer Vergesellschaftung - den Wohlstand der Moderne hervorgebracht hat und aufrecht erh&auml;lt und mit atemberaubender Beschleunigung weiter steigert.<br><br>Nun spielt f&uuml;r Deine weiteren &Uuml;berlegungen der Begriff der&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Information</em>eine wichtige Rolle, als diejenige Stelle in der Physik, an der m&ouml;glicherweise die Physik mit dem Begriff des Geistes in Ber&uuml;hrung kommt. Wir sollten deshalb versuchen, zwischen uns zu kl&auml;ren, was der Begriff "Information" bedeutet. Dabei k&ouml;nnen wir uns nicht auf den Konsens der mathematischen Physik berufen, denn dieser tr&auml;gt nicht weit genug, um den Sinn des Informationsbegriffs zu kl&auml;ren.&nbsp;<br><br>Immerhin, der Informationsbegriff ist einer mathematischen Behandlung zug&auml;nglich, im Rahmen des Kommunikationsmodells von Claude Shannon. Da ist die Rede von einem Kanal und einem Sender und einem Empf&auml;nger, ganz wie bei Luhmann, nur dass Sender und Empf&auml;nger sich jetzt &uuml;ber den Sinn der Mitteilungen, die durch den Kanal flie&szlig;en, einig sind. Unter dieser Pr&auml;misse geht es nur noch um die Quantit&auml;t der Information, um m&ouml;gliche St&ouml;rungen im Kanal, um die Optimierung des Kanaldurchsatzes. Wir haben hier also im Modell zwei Subjekte, die qua semantischem Konsens zu einem einzigen abstrakten Subjekt verbunden sind, das vom Sinn der Mitteilungen wei&szlig;, Ich und Du sind im Wir des Verstehens von Mitteilungen geeinigt. In der Terminologie Gotthard G&uuml;nthers w&uuml;rde man das so ausdr&uuml;cken, dass das Shannon'sche Kommunikationsmodell<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">monokontextural&nbsp;</em>ist; im Unterschied zum Luhmannschen Kommunikationsmodell, das nach dieser Sprachregelung&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">polykontextural</em>zu nennen w&auml;re.<br><br>Wichtig ist f&uuml;r mich jetzt die Beobachtung, dass der Informationsbegriff nicht eingef&uuml;hrt werden kann, ohne eine Subjekt-Objekt-Relation als Rahmen f&uuml;r den Sinn des Informationsbegriffs vorauszusetzen. An dieser Stelle kann uns klar werden, warum die Physik solche Probleme mit dem Informationsbegriff hat. Die Physik handelt von der Natur, und alle Naturdefinitionen sind sich darin einig, dass das wissenschaftliche Wir, welches die Definition festlegt, der Natur nicht angeh&ouml;rt. Und eine Natur, die das wissenschaftliche Wir nicht enth&auml;lt, l&auml;sst sich nur konsistent denken, wenn sie &uuml;berhaupt keine Subjektivit&auml;t enth&auml;lt. Und Konsistenz ist diejenige Forderung, die durch die Mathematik eingel&ouml;st und erzwungen wird. Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Die naturwissenschaftliche Definition von Natur impliziert, in Verbindung mit der Festlegung auf Mathematik als Kernsprache, dass die Natur frei von Subjektivit&auml;t ist.&nbsp;<br><br>Die mathematische Physik wei&szlig; nichts von einer wissenschaftlichen Subjekt-Objekt-Relation, sie spricht selbstvergessen von einer Natur, die frei von Subjektivit&auml;t ist. Nichtsdestoweniger ist die Physik selbst eine Subjekt-Objekt-Relation, und zwar eine strikte, in der wissenschaftliche Subjektivit&auml;t und objektive Natur streng getrennt sind, d. h. sie ist eine Subjekt-Objekt-<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Dichotomie</em>. Aber im philosophischen Umfeld der Physik wusste man schon im 17. Jahrhundert von der Subjekt-Objekt-Dichotomie der Physik, man nahm sie als Beispiel f&uuml;r das Verh&auml;ltnis von Subjektivit&auml;t und Objektivit&auml;t schlechthin, und kam damit zwangsl&auml;ufig zu einer Dichotomie von Geist und Materie. Ren&eacute; Descartes war der erste, der das deutlich ausgesprochen hat. Um es nochmal zu sagen: im philosohischen Umfeld der gerade neu entstandenen Physik (Galilei, Newton) hat die (epistemische) Subjekt-Objekt-Dichotomie der Physik sich ins Inhaltliche verschoben und wurde dort zu einer (ontologischen) Geist-Materie-Dichotomie.<br><br>Zur&uuml;ck zum Informationsbegriff. Das Shannon'sche Kommunikationsmodell kann innerhalb der mathematischen Physik nicht formuliert werden, weil die Physik nichts von Subjekten wei&szlig;. In der physikalischen Natur gibt es sehr reichhaltige Strukturen, die vielleicht f&uuml;r unsere menschlichen Augen wie Mitteilungen aussehen, aber es k&ouml;nnen keine Mitteilungen sein, weil es in der physikalischen Natur nicht ein einziges Subjekt gibt, also auch keinen Sender und keinen Empf&auml;nger. Die Physik&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">kann&nbsp;</em>gar nicht wissen, was Information ist. Wenn nun Physiker wie Zeilinger davon sprechen, dass die Natur im Innersten aus Information gemacht sei, was meinen sie damit? Ist damit einfach nur eine reichhaltige Struktur gemeint, wollen sie also sagen "Natur ist im Wesentlichen Struktur"? Oder liegt hier eine Projektion vor, derart dass die Physiker dem physikalischen Universum auf eine halbherzige und unklare Weise die Anwesenheit von Subjekten unterstellen? Mir scheint, sie wissen es selbst nicht, und die Redeweise von Information als kosmischer Ursubstanz klingt in meinen Ohren wie ein Ausweichman&ouml;ver vor der unangenehmen Notwendigkeit einer Reflexion auf die Subjekt-Objekt-Dichotomie als die wahre Grundlage der Physik.&nbsp;<br><br>Physik hat die Form einer Subjekt-Objekt-Dichotomie, und so gesehen ist Physik nicht eine Theorie der Natur, sondern die Explikation einer bestimmten Organisationsweise unseres Verh&auml;ltnisses zur Natur, einer bestimmten Organisationsweise des Subjekt-Objekt-Verh&auml;ltnisses. Damit wird klar, warum unsere physikalischen Kategoriensysteme immer dualistisch, d. h. als Ansammlung von asymmetrischen Kategorienpaaren, aufgebaut sind, n&auml;mlich weil sie einen Rahmen organisieren m&uuml;ssen, der selbst ein asymmetrisches Paar ist. Damit sind wir runter von den erkenntnistheoretischen Extrempositionen, also einerseits vom Realismus, der die Aufgabe der Phyisik darin sieht, die Natur eins zu eins abzubilden, andererseits vom Pragmatismus, der den Sinn der Physik nur von den Zwecken her erschlie&szlig;en kann, die man mit ihr verfolgt. Relativistische Physik und quantische Physik sind nach diesem Verst&auml;ndnis einfach die Explikationen zweier verschiedener Organisationsweisen des Subjekt-Objekt-Verh&auml;tnisses, sie sind zwei verschiedene Physiken, und es gibt keinen Grund, die M&ouml;glichkeit ihrer Vereinheitlichung unter einem gemeinsamen mathematischen Dach zu vermuten. Die GUT oder TOE ist damit als Mythos entlarvt.<br><br>Nochmal, anders gesagt: Physik ist nicht eine Beschreibung der Natur, Physik ist die Explikation einer bestimmten Art und Weise, unser Verh&auml;ltnis zur Natur kulturell zu organisieren. Bisher organisieren wir es so, dass Wir und Natur getrennt sind, dass Subjekt und Objekt getrennt sind, dass Geist und Materie getrennt sind. Das tun wir, seit es mathematische Physik gibt, seit Galilei und Descartes, und wir tun es noch heute.&nbsp;<br><br>Nichts hindert uns jedoch daran, unser Verh&auml;ltnis zur Natur auch mal anders zu organisieren, und so verstehe ich Deine Projektidee. Wir k&ouml;nnten unser Verh&auml;ltnis zur Natur zum Beispiel so organisieren, dass das wissenschaftliche Wir zur Natur dazugeh&ouml;rt. Damit w&auml;re die strikte Trennung von Subjekt und Objekt, ebenso wie die strikte Trennung von Geist und Materie, aufgehoben. Dann aber w&uuml;rde&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Selbsterforschung&nbsp;</em>zu einem integralen Teil unserer Forschung werden m&uuml;ssen. W&uuml;rde man solche Forschung &uuml;berhaupt noch Wissenschaft nennen d&uuml;rfen?<br><br>So viel f&uuml;r jetzt. Es w&uuml;rde mich interessieren, ob und inwieweit Du meinen Argumenten folgst oder zustimmst, und was Dir sonst noch dazu einf&auml;llt.</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">Hallo Rudi, &nbsp; Danke f&uuml;r deine umfangreiche Beschreibung zu dem Selbstverst&auml;ndnis der Wissenschaft im speziellen der Physik. Eigentlich kann ich dir in allen Punkten nur zustimmen, denke aber wir beide verf&uuml;gen &uuml;ber einen ausreichend hohen gemeinsamen Zeichenvorrat und der M&ouml;glichkeit das Geschriebene des jeweils anderen richtig oder weitgehend richtig zu interpretieren, also quasi der Kanal bereits vorhanden ist. Zu Informationsbegriff wie ich ihn nutze. Information ist f&uuml;r mich auch in der Natur ein deutlicher Indikator f&uuml;r den Geist oder Bewusstsein, ableiten tue ich dieses an technischen Systemen, bei denen statische oder dynamische Information immer dem Bewusstsein des Menschen zugrunde liegt. Was nun die Subjekt-Objekt-Dichotomie in der Wissenschaft angeht und die Descartsche Trennung von Geist und Materie verstehe ich dies so, Descart hat der Wissenschaft die Philosophie gegeben die sie ben&ouml;tigte um f&uuml;r sich den einfacheren und gew&uuml;nschten Weg zu gehen und m&ouml;glicherweise war die Zeit nicht reif f&uuml;r das Annehmen des Monismus nach Spinoza, der Dualismus von Descart war einfacher zu handhaben. Vor allen Dingen konnte man sich damit auch besser von der Religion abgrenzen. Denn eine Wissenschaft im spinosischen oder sp&auml;ter heglschen Sinne k&auml;me quasi einer wissenschaftlichen Verifizierung dessen was man Gott nennt gleich. Von soetwas wollte die Wissenschaft sich nicht leiten lassen, da sie ja das Gegenmodel der Religion war und ist. Wie Sie aber schon richtig erkannt haben gibt es Physiker, die sich der unzureichenden und beschr&auml;nkten F&auml;higkeiten der Wissenschaften bewusst sind. Hier wird dann halbherzig wie Sie sagen Information als Urgrund von allem genannt ohne es zu konkrtisieren. Au&szlig;erdem bin ich der Meinung, dass die Wissenschaft derzeit einfach weiter ist als noch zu descartes Zeiten, so dass eine quasi Reflexion der spinozischen Linie in Wissenschaft l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig ist. Genau hier liegt dann die Chance hin zum aus meiner Sicht wahren Verst&auml;ndnis und Beschreibung der Natur. Ich bin der Meinung, da bin ich sehr konservativ, dass die Philosophie wieder den ersten Rang vor den Wissenschaften haben sollte. Fr&uuml;her einmal war die Philosophie die Mutter aller Wissenschaften, an der sich die Wissenschaften orientiert haben. Heute leider gibt es einflussreiche Physiker, stephen hawkin, die die Philosophie als tot erkl&auml;ren. Wie ich finde eine Anma&szlig;ung ohne gleichen. Sich eben nicht bewusst dar&uuml;ber sind was Philosophie insbesondere heute zu leisten in der Lage ist. Wissenschaft und das Wir der Wissenschaft sind aus meiner Sicht Teil der Natur auch wenn sie sich selbst nicht so sieht. Der Mensch ist aus der Natur hervorgegangen, damit ist auch der menschliche Geist Teil der Natur. Damit wird jede geistige Leistung eines Menschen Teil der Natur und in ihr gespeichert und reflektiert. Hei&szlig;t die Natur lernt am Menschen. In dieser Teilhabe am Lernprozess der Natur&nbsp; ist der menschliche Geist und dessen Errungenschaften Teil der nat&uuml;rlchen Evolution. Somit ist auch Technologie als Teil der nat&uuml;rlichen Evolution anzusehen. Daher halte ich eine Umorganisation der Wissenschaften weg von der Subjekt-Objekt-Dichonotomie f&uuml;r schon fast unausweichlich um einen tats&auml;chlichen Fortschritt in Richtung eines wahrhaften Naturverst&auml;ndnisses einzuleiten. Ich selbst bin gar der Meinung, dass sich diese neue Organisation der Wissenschaft von selbst ausformen wird, da die Natur im Lernprozess diese Form als effektiver f&uuml;r den Evolutionsprozess als ganzes begreifen wird. In wie weit man dies dann noch Wissenschaft nennen wird oder darf weiss ich nicht. Evolution w&auml;re f&uuml;r mich der einfache und der Natur am n&auml;hesten kommende Begriff daf&uuml;r. Im &uuml;brigen hast du vollkommen recht mit der Anmerkung zur Selbsterforschung. Genau das ist es was die Natur st&auml;ndig macht in der Evolution. Auf das Individuum bezogen oder ein Wir im Speziellen ist dies nicht anders zu sehen. &nbsp; Versuchst u immer noch deine radikale Kritik an der Physik auszuarbeiten, finde ich sehr interessant und notwendig.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">... Hallo nochmal Rudi, &nbsp; Das erinnerte mich an eine Kurzgeschichte von mir - das letzte Glasperlenspiel - habe sie mal verlinkt&nbsp;<a href="http://generationsgame.com/pg/blog/read/1155/das-letzte-glasperlenspiel">http://generationsgame.com/pg/blog/read/1155/das-letzte-glasperlenspiel</a>- KenoNitro hatte ich anfangs einfach so als spannenden Namen &uuml;bernommen, sp&auml;ter dann in der Geschichte ausformuliert als - Kybernetische Einheit Neuer Oder Nat&uuml;rlicher Intelligenz Transparenter RaumOrdnung - dies beschreibt quasi eine Art Einswerdung mit der Natur - unserem Wir als Mensch mit der Natur. Es geht aber auch dar&uuml;ber hinaus und beschreibt letztendlich die Synchronisierung von Mensch, Natur und Maschine in der Sprache der Natur. &nbsp; So nun ist es Zeit f&uuml;r Fr&uuml;hst&uuml;ck, sind in der T&uuml;rkei - Aegais - im Urlaub.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">Hallo Keno,<br><br>nat&uuml;rlich verf&uuml;gen wir &uuml;ber eine gemeinsame Sprache, wir sind schlie&szlig;lich beide in deutsche Schulen gegangen. Der Zeichenvorrat ist also kein Problem, wir haben 26 Buchstaben in gro&szlig; und klein, sowie diverse Umlaute und Interpunktionszeichen zu unserer Verf&uuml;gung. Wir wissen, wie wir Buchstaben zu W&ouml;rtern und W&ouml;rter zu S&auml;tzen zu formen haben, und wir sind in der Lage, S&auml;tze zu formen, die uns ein das Gef&uuml;hl geben, dass sie sinvoll sind.&nbsp;<br><br>Hier will ich wieder die Unerscheidung zwischen Syntax und Semantik ins Spiel bringen. &Uuml;ber die Syntax (d. h. &uuml;ber den Zeichenvorrat und die Grammatik) mache ich mir keine Sorgen, das kriegen wir schon hin, aber die Semantik (d. h. die Referenzen oder die Bedeutung oder der Inhalt oder der Sinn der W&ouml;rter und Wortkombinationen) ist prinzipiell problematisch. Die uns gemeinsame umgangssprachliche Semantik tr&auml;gt ein St&uuml;ck weit, sie tr&auml;gt gerade so weit, wie Du und ich gemeinsame Erfahrungen haben oder gemeinsam an kulturellen Erfahrungen teil haben, aber an irgend einer Stelle h&ouml;rt die gemeinsame Semantik&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">immer</em>&nbsp;auf, zu tragen, und deshalb ist Sprache - aus prinzipiellen Gr&uuml;nden - eine endlose Quelle von Missverst&auml;ndnissen. Dieser Effekt schl&auml;gt umso st&auml;rker zu, je h&ouml;her der Abstraktionsgrad ist, auf dem wir reden, und wir merken dann nicht einmal, dass wir uns missverstehen, weil der Weg bis zu einem konkreten Erlebnis, in dem das Missverst&auml;ndnis sich als solches offenbaren w&uuml;rde, zu lang ist.&nbsp;<br><br>Ich halte es f&uuml;r eine gute Idee, diese M&ouml;glichkeit von Anfang an im Auge zu behalten, damit wir merken, wenn wir diese Grenze &uuml;berschreiten. Wenn wir nur von dieser E-Mail reden, oder von dem Computer oder dem Smartphone, auf dem Du diese Mail liest, oder von der Stadt M&uuml;nchen, in der ich wohne, sind wir uns wohl einig, was gemeint ist. Aber wenn wir von Quark-Gluonen-Austausch reden, oder von Natur oder Bewusstsein, dann bewegen wir uns auf einer sehr hohen Abstraktionsebene, und damit auf sehr d&uuml;nnem semantischem Eis. Da ich Mathematiker bin, sind meine Anspr&uuml;che an die Klarheit des Verstehens und Verstandenwerdens sehr hoch. F&uuml;r mich ist mathematischer (oder syntaktischer) Konsens eine Selbstverst&auml;ndlichkeit, aber jeder Konsens, der &uuml;ber das rein Mathematische oder Syntaktische hinaus geht, also jeder semantische Konsens, (der wom&ouml;glich das gleiche Ma&szlig; von Klarheit aufweist wie der mathematische Konsens) ist f&uuml;r mich ein kostbares Gut, das nicht leicht und nicht ohne dialogische Arbeit zu erwerben ist.<br><br>Es geht schon los mit dem Begriff der Information. Mir scheint, Du und ich verstehen nicht das selbe darunter. Um hier zu einer Kl&auml;rung zu kommen, will ich nochmals darlegen, was ich unter Information verstehe. Am besten an einem Beispiel, etwa die Buchstabenreihe "Sonne". Das ist eine Reihe von 5 Buchstaben, wobei ein Buchstabe zweimal vorkommt. Ein schwarzes Muster vor wei&szlig;em Hintergund, jedenfalls sieht es auf meinem Bildschirm so aus. Diese Buchstabenfolge ist eine Struktur (oder ein Muster), bestimmt durch Zahl und Gestalt der Buchstaben. Sie ist jedoch ist keine Information. Zu einer Information kann sie werden, wenn zwei Dinge hinzu kommen, n&auml;mlich 1. ein Subjekt und 2. ein Objektbereich, derart dass das Subjekt die Buchstabenreihe "Sonne" als Zeichen f&uuml;r eines der Objekte im Objektbereich deutet oder interpretiert oder versteht. Zu einer Information geh&ouml;ren also immer drei Dinge: erstens eine Struktur, zweitens ein Subjekt, und drittens ein Objektbereich, und diese drei Dinge m&uuml;ssen auf die richtige Weise miteinander verkn&uuml;pft sein, so dass eine Bedeutungszuordnung bestehen kann. (Genau genommen m&uuml;ssen es sogar zwei Subjekte sein, die sich &uuml;ber die Bedeutungszuordnung einig sind, so dass man zwischen Sender und Empf&auml;nger unterscheiden kann, aber darauf kommt es mir im Moment nicht an).<br><br>Wenn Du also sagst, Information ist ein deutlicher Indikator f&uuml;r Geist oder Bewusstsein, dann kann ich nur erwidern: Aber ja, und es ist trivial, denn im Begriff der Information ist bereits enthalten, dass an dem Geschehen ein Subjekt beteiligt ist (bzw. sogar zwei Subjekte), neben einer Struktur und einem Objektbereich, und bei Subjekten pflegen wir ja Geist oder Bewusstsein vorauszusetzen. So weit so klar.&nbsp;<br><br>Nun scheinst Du aber davon auszugehen, dass Information "auch in der Natur" vorkommt. Jetzt m&uuml;ssen wir uns &uuml;ber die Bedeutung des Naturbegriffs verst&auml;ndigen. Wenn wir den Naturbegriff so definieren, wie die Naturwissenschaft es tut, dann gibt es in der Natur keine Subjekte. Folglich gibt es in der Natur auch keine Information. Information ist kein phsysikalischer Begriff, allenfalls ein physikalischer Mythos. Also verwendest Du offenbar einen anderen Naturbegriff als die Naturwissenschaft. Aber welchen?<br><br>Spinoza kenne ich kaum, aber das Problem mit dem Monismus liegt darin, dass der Naturbegriff in einem monistischen System &uuml;berhaupt keinen Sinn macht. Ein Begriff macht nur Sinn, wenn er etwas unterscheidet, wie aber wollte man Natur auf eine irgend fundamentale Weise von etwas anderem unterscheiden, wenn doch alles aus einer einzigen Substanz gemacht ist? Wenn aber alles Natur ist, verliert der Naturbegriff seine Unterscheidungskraft und wird nichtssagend. F&uuml;r "Alles" haben wir ja schon die Begriffe Welt, Kosmos, Universum, Wirklichkeit, da brauchen wir nicht auch noch den Begriff "Natur" als weiteres Synonym. Dann kann es auch keine Naturwissenschaft geben, denn das w&auml;re eine Wissenschaft von allem, und daf&uuml;r haben wir schon die Philosophie. Und die Redeweise "auch in der Natur..." hat keinen Sinn, wenn alles Natur ist.<br><br>Die Sache mit den technischen Systemen ("bei denen statische oder dynamische Information immer dem Bewusstsein des Menschen zugrunde liegt") habe ich leider ich &uuml;berhaupt nicht verstanden. Wieso liegt Information dem Bewusstsein des Menschen zugrunde, und was hat das mit technischen Systemen zu tun? Bitte erkl&auml;ren.<br><br>Mit der historisch-philosophischen Frage nach der Genese der Geist-Materie-Unterscheidung haben wir uns offenbar semantisch &uuml;bernommen. Vertagen wir diese Diskussion doch besser, bis wir bei den einfachen Fragen Konsens haben. Von der Tendenz her sympatisiere ich mit Deinen Auffassungen zum Verh&auml;ltnis von Wir und Natur, aber an einigen Stellen gibt es da noch enormen Kl&auml;rungsbedarf.<br><br>Hallo Rudi,</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; "><br>Na logisch hast du recht wenn du sagst, dass menschengemachte Sprache eine enorme Quelle f&uuml;r Missverst&auml;ndnisse ist. Aus diesem Grund betreibe ich ja auch das Projekt, es geht darum die Sprache hinter den Sprachen zu finden. Eben den Fluch von Babylon aufzuheben, methaphorisch gesprochen.&nbsp;<br>Zum Begriff der Information und meinem Verst&auml;ndnis von Information in der Natur. Ich denke jenseits der Auffassung der Wissenschaft gibt es eine Realit&auml;t der Natur in der Information vorhanden ist und verarbeitet wird. In der Biologie und den Neurowissenschaften ist dies bereits Alltag beim erforschen der DNS oder neuronalen Netzwerken. Hier m&uuml;sste Information bereits als elementarer Begriff der Forschungen bestehen. Aus dieser Sicht habe ich eben mein Problem damit, dass die Physik scheinbar nicht in der Lage ist diese Informationslogik der Natur nun eine Ebene tiefer f&uuml;r sich anzunehmen und zu erforschen. Eben auch auf die sogenannten tote Materie anzuwenden. Information ist f&uuml;r mich mehrfach belegt, zum einen gibt es statische Information &auml;hnlich der DNS als Bauplaninformationen, dann gibt es aber auch dynamischen Informatione, diese m&uuml;ssen ausgetauscht werden um den Bauplan dann auch umzusetzen, heisst die statische Information muss dann in mechanischen Aktion umgesetzt werden, ansonsten kann aus dem Zellkollektiv nicht den Mensch oder den Vogel erwachsen. Information ist neben seiner Bedeutung f&uuml;r Steuerungsprozesse in nat&uuml;rlichen Systemen aber auch Grundlage des kreativen Geistes im Individuum wie im Ganzen, der Natur. Bewusstsein ist f&uuml;r mich quasi das st&auml;ndige reflektieren und kreative anwenden von Informationen. In diesem Prozess spielt f&uuml;r mich der Zufall und der Fehler eine besondere Rolle im Lernprozess. Das oft zuf&auml;llige reflektieren der Informationen f&uuml;hrt dann zu Erkenntnisprozessen die dann einen Lernfortschritt oder in der Natur einen Evolutionsfortschritt mit sich bringen. Ich verwenden, das hast du gut erkannt den Begriff Natur Synonym f&uuml;r alles, betreibe ja auch keine Wissenschaft sondern Naturphilosophie. Die Naturphilosophie, insbesondere im deutschen Idealismus, hat wohl ihre Urspr&uuml;nge in der Hermetik ist eine Philosophie von Allem, in der nichts ausgeschlossen wird.&nbsp;<br>Es stimmt auch, dass ein monistisches System, welches meiner Ansicht nach die Natur darstellt unsere Probleme der Unterscheidung von Subjekt und Objekt nicht kennt. Das sch&ouml;ne ist doch, die Natur funktioniert auch wenn wir sie nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen.Dies ist ein menschengemachtes vielleicht in der Wissenschaft fortgef&uuml;hrtes Problem. Da wir aber eben in dieser sagen wir mal menschengemachten dualistischen Welt leben m&uuml;ssen wir uns auch darin verst&auml;ndigen, heisst eben unsere Sprachen anwenden auch wenn sie noch so fehlerbehaftet sind. Dies mussten auch monistischen Philosophen der Vergangenheit. Wenn ich meinte, dass wir einen gemeinsamen Zeichenvorrat habe, meinte ich weniger die Sprache an sich, als die Bilder die wir in der Lage sind abzurufen wenn wir das Geschriebene des Gegen&uuml;ber lesen. Hier erkennen wir jenseits des Geschriebenen eine gewisse N&auml;he. Damit arbeiten wir im prinzip schon sehr nahe an der Sprache der Natur. So war es zumindest gemeint.&nbsp;<br>Zu Information in technischen Systemen und dem Zugrundelegen im menschlichen Bewusstsein. ich schreibe gerade eine Email, die dann gewandelt in bin&auml;ren Zahlenkolonen den Weg zu dir findet. Dies geschieht weil irgendjemand den email browser programmiert hat. Statischen Information auf einer CD ist von Menschen darauf gespeichert worden. Jede Information in technischen Systemen ist von dem menschlichen Geist beeinflusst oder generiert worden, auch wenn gewisse automationsprozesse einen anderen eindruck vermitteln, diese wurden aber auch durch einen Mensch programmiert. das Internet unterliegt quasi der st&auml;ndigen Manipulation durch Menschen und wird st&auml;ndig durch bewusste Prozesse beeinflusst, teils sogar durch schwarmartige Strukturen wie z.B. Gutenplag Wikim usw. Hier w&auml;re philosophisch zu hinterfragen ob dies bereits die Ausformung eines kollektiven menschlichen Bewusstsein darstellt, aber soweit will ich heute nicht gehen. Ich hoffe es wurde so verst&auml;ndlicher.<br>Die Ausformung eines Monismus in der Naturwissenschaft und dessen Verifizierung durch die Wissenschaften h&auml;tte vermutlich zur Folge, dass die Dinge in einem Aufgehen w&uuml;rden. Strikte Definitiongfragen oder Abgrenzungen w&uuml;rde es dann nicht mehr geben. Dies gibt es in der Natur ja auch nicht.<br><br>Ich m&ouml;chte mit einem Satz von Hegel schliessen.<br><br>"Das Wahre ist das Ganze. Das Ganze aber ist nur das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen. Es ist von dem Absoluten zu sagen, dass es wesentlich Resultat, dass es erst am Ende das ist, was es in Wahrheit ist; und hierin eben besteht seine Natur, Wirkliches, Subjekt oder Sichselbstwerden zu sein."<br><br>Das Ganze bezieht Hegel auf eine Einheit von Idee, Natur und Geist.</p>
<p style="margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: left; ">... ...nur nochmal weil du explizit nach meinem Naturbegriff gefragt hattest. Meine k&uuml;rzestm&ouml;gliche Beschreibung der Natur lautet. &nbsp; Energie ist Materie ist Bewusstsein im Unendlichen &nbsp; Energy is Matter is Consciousness in Infinity - EMC8 &nbsp; im Bewusstsein steckt dann impliziert die Information &nbsp; Es ist eine Gesamt-Organismustheorie in der es keine tote Materie gibt, in der alles ebenen&uuml;bergreifend (..., Quanten, Atom, Zellen, Lebensformen, ... ) miteinander mittels eines Qellcodes, Sprache der Natur verbunden ist.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; ">Hallo Keno,<br><br>von Leibnizs lingua univeralis abgesehen, sind mir sind zwei Ans&auml;tze bekannt, den Fluch von Babylon aufzuheben. Der eine ist sehr alt, ca. 1800 Jahre, und stammt von dem indischen Philosophen Nagarjuna, der auch der "Zweite Buddha" genannt wird. Der andere ist sehr jung, ca. 60 Jahre alt, und stammt von Gotthard G&uuml;nther, einem deutschen Philosophen, der in der philosophischen Fachwelt keinen guten Ruf hat. Der &auml;ltere buddhistische Ansatz funktioniert bestens, das hat sich &uuml;ber die Jahrhunderte hinweg immer wieder gezeigt: Buddhisten leiden nicht unter dem Fluch von Babylon. Der j&uuml;ngere deutsche Ansatz ist bislang nicht &uuml;ber das Konzeptstadium hinausgegangen, er ist jedenfalls (noch) nicht operativ. Ob er greift, oder nicht, muss erst noch herausgefunden werden. Vielleicht ist es an uns, das herauszufinden.<br><br>Nagarjunas Ansatz sprengt den Fluch von Babylon nicht durch eine neue Sprache, sondern durch eine dialektische Fundamentalkritik von Sprache schlechthin. Dies f&uuml;hrt ihn zur Unterscheidung zwischen konzeptioneller Wahrheit und letztendlicher Wahrheit. Konzeptionelle Wahrheit ist jede Wahrheit, die wir in Worte fassen k&ouml;nnen; letztendliche Wahrheit k&ouml;nnen wir nicht in Worte fassen. Dennoch ist die letztendliche Wahrheit f&uuml;r uns nicht transzendent, sondern sie ist uns jederzeit zug&auml;nglich, um uns herum und in uns selbst, hier und jetzt. Letztendliche Wahrheit ist transzendent nur bez&uuml;glich der sprachlichen Formulierbarkeit. Praktisch f&uuml;hrt das keineswegs dazu, dass Buddhisten immer nur schweigen; ganz im Gegenteil, die gro&szlig;en buddhistischen Lehrer sind ausgesprochen eloquent.&nbsp;<br><br>G&uuml;nthers Ansatz hebt den Fluch von Babylon dadurch auf, dass er die Vielfalt der Sprachen akzeptiert, und nach Mitteln sucht, diese Vielfalt praktisch zu organisieren, derart dass aus dem Fluch ein Segen wird, also dass die theoretische Vielfalt uns nicht behindert, sondern praktisch kreative R&auml;ume erschlie&szlig;t. Die gro&szlig;e Frage hei&szlig;t nun: k&ouml;nnen die Mittel zur Organisation der sprachlichen Vielfalt selbst sprachliche Mittel sein? Die Antwort ist: Nein, wenn wir mit Sprache das meinen, was wir bisher immer damit gemeint haben. Diese Mittel k&ouml;nnen aber den Charakter einer<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Negativsprache&nbsp;</em>haben, und das ist eine bisher v&ouml;llig unbekannte Art von Sprache, die ganz anders funktioniert als alles, was wir bisher Sprache genannt haben. Und, darauf kommt es an, der entscheidende Unterschied l&auml;sst sich benennen: er liegt darin, dass alle bisher bekannten Sprachen im Identit&auml;tsprinzip verankert sind, die Negativsprache hingegen nicht im Identit&auml;tsprinzip verankert ist. Das alles ist jedoch nicht viel mehr als eine utopische Vision. Der einzige konkrete Ansatz zu einer Negativsprache ist die Kenogrammatik; diese ist zwar&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">anders</em>&nbsp;im Identit&auml;tsprinzip verankert als alle bekannten Sprachen, aber dass sie&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">nicht&nbsp;</em>im Identit&auml;tsprinzip verankert w&auml;re, kann man nicht mit Fug und Recht behaupten. Immerhin, die Kenogrammatik eine Spur, die zu verfolgen sich nach meiner Einsch&auml;tzung lohnt.<br><br>Wir sollten irgendwann diskutieren, ob die von Dir anvisierte Sprache hinter den Sprachen im Identit&auml;tsprinzip verankert ist.<br><br>Du denkst, jenseits der Auffassung der Wissenschaft gibt es eine Realit&auml;t der Natur, in der Information vorhanden ist und verarbeitet wird. Was solche Gedanken betrifft, hat meine Einstellung sich durch die Meditationspraxis sehr ver&auml;ndert. Ich glaube solchen Gedanken nicht mehr, und habe aufgeh&ouml;rt, sie zu denken. Das Denken eignet sich gut f&uuml;r die praktischen Dinge, die wir zu erledigen haben, daf&uuml;r ist es gemacht, aber es eignet sich nicht dazu, zu ergr&uuml;nden wie die Welt funktioniert. Wenn das Denken sich auf das Ganze richtet, geht es notwendigerweise fehl. Ein Weltbild, also eine Meinung dar&uuml;ber, wie die Welt beschaffen ist, brauche ich nicht, um durch mein Handeln unn&ouml;tiges Leiden f&uuml;r mich und andere zu vermeiden und um mein und anderer Leute Gl&uuml;cklichsein zu bef&ouml;rdern. &Uuml;berhaupt gehe ich mit dem Denken sehr sparsam um. Ich denke nur, wenn ich einen Grund daf&uuml;r habe.&nbsp;<br><br>Aber nat&uuml;rlich hast Du recht, wir leben in dieser abendl&auml;ndischen dualistischen Welt, und wir wollen uns auf die Wissenschaft beziehen, und wenn wir eine bestimmte wissenschaftliche Blindheit sehen, dann sollten wir sie auch beim Namen nennen. Dir st&ouml;&szlig;t zum Beispiel auf, dass die Physiker offenbar nicht in der Lage sind, den Informationsbegriff, der in der Biologie und Neurowissenschaft gang und g&auml;be ist, in die Physik zu integrieren. Ich kann Dir sagen, warum die Physiker das nicht k&ouml;nnen. Weil n&auml;mlich der Informationsbegriff, ob es nun der alte von Shannon oder der neue biologische ist, sich aus prinzipiellen Gr&uuml;nden nicht mathematisch fassen l&auml;sst. Und mathematische Formulierbarkeit geh&ouml;rt nun mal zum sine-qua-non physikalischer Objekte. Wenn also die Physik den Informationsbegriff integrieren wollte, m&uuml;sste sie ihre sch&auml;rfste Waffe, die Mathematik, aus der Hand geben. Die Physik w&uuml;rde dadurch ihre Identit&auml;t verlieren, sie w&uuml;rde aufh&ouml;ren, Physik zu sein.&nbsp;<br><br>Naturphilosophie ist in unseren Tagen nicht gefragt, weil den Naturphilosophen meistens nicht viel anderes &uuml;brig bleibt, als hinter den Naturwissenschaften her zu hecheln. Thomas Mutschler hat ein ganz brauchbares Handbuch "Naturphilosophie" geschrieben, in dem man den aktuellen Stand dokumentiert findet. Der letzte gro&szlig;e Entwurf einer monistischen oder organismischen Naturphilosophie und Metaphysik sammt von Alfred North Whitehead. Hast Du mal was von ihm gelesen? Bezeichnenderweise wird Whitehead heute sehr viel von Theologen gelesen, und &uuml;berhaupt nicht von Physikern. Das ist ein Beispiel f&uuml;r die "zwei Kulturen", von denen der Soziologe C.P. Snow gesprochen hat. Es findet zwischen den beiden wissenschaftlichen Kulturen, der naturwissenschaftlichen und der geisteswissenschaftlichen Kultur, kein Dialog statt. Diesen Dialog wiederzubeleben oder &uuml;berhaupt in Gang zu setzen ist wohl unser beider wissenschaftspolitisches Anliegen.&nbsp;<br><br>Noch ein Satz zu EMC8: Wenn das so ist, und es klingt in meinen Ohren ganz vern&uuml;nftig, wie k&ouml;nnen wir es dann erforschen? Es gibt zwei Richtungen der Unendlichkeit, die &auml;u&szlig;ere und die innere, und in beide Richtungen k&ouml;nnen wir forschen. Das Abendland hat sich dazu entschieden, nur nach au&szlig;en hin zu forschen, w&auml;hrend die Buddhisten den Schwerpunkt auf die Forschung nach innen gelegt haben. Mir scheint, dass f&uuml;r das Abendland die Erschlie&szlig;ung der inneren Forschungsrichtung vordringlich ist. Die Buddhisten erforschen vornehmlich das&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Ich</em>, im Abendland m&uuml;ssen wir dar&uuml;berhinaus auch das&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">Wir&nbsp;</em>erforschen. Darin sehe ich&nbsp;<em style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; font-style: inherit; vertical-align: baseline; ">meinen&nbsp;</em>Arbeitsschwerpunkt.<br><br>Hallo Rudi,</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 11.25pt; padding: 0px; border: 0px; font-size: 12px; vertical-align: baseline; text-align: justify; "><br>wir sind nun gestern Abend aus dem Urlaub zur&uuml;ck gekommen.<br><br>Ich selbst verf&uuml;ge ebenfalls &uuml;ber einige Meditationspraxis, aber vielleicht nicht im herk&ouml;mmlichen Sinne. Bei mir l&auml;uft das mehr im Hintergrund, weniger durch Meditation im Sinne des still Sitzens - vielmehr durch zum Beispiel das Pflegen unseres Gartens oder des japanischen Steingartens in unserem Vorgarten. Oder &uuml;ber Spazierg&auml;nge in der Natur - aber auch teils bei allt&auml;glichen Handlungen merke ich, dass ich in der Lage bin meditative Zust&auml;nde abzurufen. Monotonie, Trance und andere Methoden wie die in der j&uuml;dischen Mystik, die Kabbala sind in der Lage solche Bewusstseinszust&auml;nde zu erleben. So weiss ich, dass im Buddhismus der Fluch Babylons nicht existiert. Erkl&auml;ren kann ich dies daher, da ich selbst von Bewusstseinzust&auml;nden zu berichten weiss in denen der Geist absolut leer war, keine Worte mehr gefasst oder gedacht werden konnte, doch war jede Pore des K&ouml;rpers mit Wissen &uuml;ber das Ganze erf&uuml;llt. Spontan hatte ich sollte Erlebnisse h&auml;ufig bei Spazierg&auml;ngen in der Natur. In diesen Momenten so erkl&auml;re ich es mir in meiner Philosophie ist f&uuml;r kurze Zeit der Punkt erreicht and dem das Individuum dann synchron l&auml;uft mit dem Quellcode/Sprache der Natur.<br><br>Der Quellcode/Sprache der Natur ist aus meiner Sicht nicht im Identit&auml;tsprinzip verhaftet. Es ein Code/Sprache, die sich in Allem ausdr&uuml;cken kann. In Musik, in Sprache, in Mathematik, in DNS-Str&auml;ngen, im QGA ... eben in Allem. Vergleichbar ist dies mit nehmen wir einen Balkencode an wie z.B. ..._._...____...__::: , hier k&ouml;nnten die Balken gleicherma&szlig;en f&uuml;r Musiknoten, Buchstaben, Zahlen DNS-Str&auml;nge stehen. Ohne selbst einen Inhalt zu haben ist dieser nat&uuml;rliche Quellcode/Sprache Urgrund aller Information und Transformation in Informationssysteme wie der Sprache, Mathematik, Physik usw. Die einzelnen Informationssysteme sind im Prinzip eine codierte Form (teilweise verf&auml;lscht und unvollst&auml;ndig) des nat&uuml;rlichen Quellcodes/Sprache in eine dem jeweiligen Zwecke bestimmte Organisationsform.&nbsp;<br>Als Individuum ist man nun in der Lage die R&uuml;ckf&uuml;hrung in diesen nat&uuml;rlichen Quellcode/Sprache &uuml;ber Methoden wie oben beschrieben zu erreichen und somit Zugriff erh&auml;lt auf die unverf&auml;lschten Rohdaten des Systems. Zugriff erh&auml;lt auf die Bibliothek der Natur.<br>Kommen wir im weiteren zu dem wie du es nennst "deutschen Ansatz" - der deutsche Ansatz ist ein nicht ungef&auml;hrlicher Ansatz, und dessen bin ich mir im vollen Bewusstsein, und doch vermutlich der einzige K&ouml;nigsweg. W&auml;hrend fern&ouml;stliche Philosophien dies im ICH betreiben war es der deutschen Philosophie immer wichtig weiter zu gehen und zu Verifizieren und damit Wissen f&uuml;r Alle zu schaffen um nicht nur den individuellen Erkenntnisprozess zu beschreiten. Kommt es nun aber dazu, dass wir tats&auml;chlich eines Tages einen nat&uuml;rlichen Quellcode/Sprache wissenschaftlich wieder erschlossen haben, werden wir im Besitz von Heilmethoden ungeahnter M&ouml;glichkeiten sein, genauso wie &uuml;ber Waffen verf&uuml;gen werden - die ich gar nicht erst ausmalen m&ouml;chte. So ist der deutsche Ansatz, der Ansatz, der f&uuml;r die Wissenschaft am ertr&auml;glichsten ist, weil er die Philosophie in Wissen transformieren will. G&uuml;nthers Kenogrammatik halte ich f&uuml;r einen enormen Fortschrit in der deutschen Philosophie, weil er versucht &uuml;ber gemeinsame Operatoren eine Art Verschmelzung der Sprachsysteme zu erreichen. Dabei versucht er aber immer noch etwas Eigenes zu entwicklen statt das bereits in der Natur Vorhandene zu erschliessen. Von hier ist es kein weiter Schritt mehr zur Erkenntniss, dass eben hinten den Sprachsystemen bereits ein solcher nat&uuml;rlicher Quellcode/Sprache liegt, die bereits aus sich selbst als Operator dient. Im Prinzip war G&uuml;nther bereits dabei dieses Prinzip der Sprache der Natur zu erkennen und seine Arbeiten sollten bereits als gro&szlig;e Hilfe beim Erschlie&szlig;en des nat&uuml;rlichen Quellcodes/Sprache angesehen/gedeutet werden.<br><br>Was die Physik, Mathematik und meine Auffassung von Informationslogik im System angeht: die Mathematik mag die sch&auml;rfste Waffe der Physik sein, doch auch die Mathematik unterliegt der Evolution, heisst die heutige Mathematik ist unzureichend, unvollst&auml;ndig und schon gar nicht abgeschlossen. Was ich damit sagen m&ouml;chte ist, wenn es die Physik wagt die tote Materie (Atom) vor dem Hintergrund der Informationslogik oder als Teil einer Gesamt-Organismustheorie zu betrachten wird dies vermutlich sogar die Mathematik erheblich weiterbringen. Die Natur verf&uuml;gt &uuml;ber ein Form des Quantum-Computing und nat&uuml;rlichen Algorithmen wie wir Sie uns heute nicht einmal zu ertr&auml;umen w&uuml;nschen. Nat&uuml;rliche NanoInformationsStrukturen wie z.B. DNS-Str&auml;nge usw. sind allem was wir in der Wissenschaft und Technologie kennen weit &uuml;berlegen. So gilt es insbesondere in der Physik und in ihr f&uuml;r heilig erkl&auml;rte Mathematik von solchen nat&uuml;rlichen Anwendungen zu lernen.&nbsp;<br>Auch hier ist die Biologie bereist ein Schritt weiter, sie kennt die Bionik - eben das Betrachten von Funktionsstrukturen in der Natur zur Verbesserung oder Nachahmung in der Technologie.<br><br>Zum Leidwesen Aller ist die Naturphilosophie heute nicht mehr gefragt. Dies liegt aus meiner Sicht daran, dass die Philosophie eben selbst nicht mehr das ist was sie einmal war. Die meisten meinen doch schon, dass ein wenig debatieren &uuml;ber Ethik und Moral bereits Philosophie sei. Ein Philosophiestudium ist ja auch nicht darauf ausgelegt Philosophen zu generieren, sondern vielmehr Menschen die in der Lage sind die Geschichte der Philosophie wiederzugeben. Dies aber hat so rein gar nichts mit Philosophie selbst zu tun. Eine gute Philosophenschule wie z.B. unter Hypatia im antiken Alexandria gibt es schlichtweg nicht mehr. ( AGORA - empfehlenswerter Film&nbsp;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RbuEhwselE0" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=RbuEhwselE0</a>&nbsp;) Ein gutes Beispiel f&uuml;r zeitlose Philosophie und dem Vorsprung der Idee vor der Wissenschaft war Demokrit, mal egal ob er recht hatte oder nicht, damals ein kleinstes Teil angenommen hat, was zum Zeitpunkt der Entdeckung des Atoms, Jahrhunderte sp&auml;ter, zun&auml;chst Best&auml;tigung erfuhr. Heute wissen wir, dass es noch kleiner Teilchen gibt, doch geht die Wissenschaft den Weg weiter hin zur Annahme, dass es sogenannte kleinste Teilchen gibt, diese werden nun Elementarteilchen genannt.<br>Ohne mir nun zu sehr selbst auf die Schulter zu klopfen :) habe ich wohl mit EMC8, nehmen wir einmal an diese Hypothese stimmt, mit der Akzeptanz der Unendlichkeit als letzter wahrer Naturkonstante (Unendlichkeit in Materie, Energie und Geist ist gemeint - ein Teil wird aus einem anderen Teil bestehen, mit jeder tieferen Materieebene wird sich eine n&auml;chste um ein vielfaches ertragreichere Energieebene auftun, genauso wie das Bewusstsein unbegrenzt und ebenen&uuml;bergreifend ist)&nbsp; eine Beschreibung der Natur geschaffen, die zeitlos ist und zu jeder Zeit ihrer Zeit weit voraus sein wird. Insofern kann es nur die Philosophie sein, die wahrhaftig Inspiration schafft &uuml;ber die Grenzen der Wissenschaften und des gegenw&auml;rtigen Wissens hinaus.&nbsp;<br><br>Wie k&ouml;nnen wir EMC8 erforschen? Zun&auml;chst einmal ist eine Erforschung nur dann m&ouml;glich wenn die Physik die Informationslogik in der Natur &uuml;bernimmt und weg geht von dem Ansatz der toten Materie, dies halte ich f&uuml;r m&ouml;glich, da der zu erwartende Wissenssprung und auch der Fortschritt f&uuml;r die Mathematik doch sehr verf&uuml;hrerisch sein m&uuml;sste f&uuml;r einen Wissenschaftler. Aber auch das wirtschaftliche Potenzial f&uuml;r fortschrittliche Nanotechnologien und KI abgeleitet von nat&uuml;rlichen Anwendunge ist nicht zu untersch&auml;tzen bis hin zu v&ouml;llig neuen Wirtschaftsfeldern. Von hier aus sollte man sich zun&auml;chst dem Erschlie&szlig;en des Atomcodes im QGA ( Computeranimation des QGA&nbsp;<a href="http://generationsgame.com/pg/videos/play/KenoNitro/2979/quarkgluonexchange">http://generationsgame.com/pg/videos/play/KenoNitro/2979/quarkgluonexchange</a>&nbsp; ) zuwenden um damit das lebende Atom wissenschaftlich zu verifizieren. In der Animation wird aus meiner Sicht bereits die Arbeitsweise und die Grundz&uuml;ge des Algoritmus deutlich der im Atomkern arbeitet. Die wechselnden Farbladungen und elektromagnetischen Zust&auml;nde des QGA lassen denke ich recht z&uuml;gig auf den angewendeten Algorithmus auf dieser Ebene schliessen. Nachdem dies vollzogen ist kann man sich dann der ebenen&uuml;bgreifenden Sprache der Natur zuwenden und diese erschliessen. Ich halte diese Reihenfolge f&uuml;r notwendig, da bevor die Wissenschaft den nat&uuml;rlichen Quellcode erschliesst muss sie &uuml;ber das lebende Atom an eine Gesamt-Organismustheorie herangef&uuml;hrt werden.<br><br>Du sagst &ouml;fters in der Email, dass es vielleicht an uns liegt DIES herauszufinden, oder unser gemeinsames wissenschaftspolitische Anliegen ist, den Dialog in der Wissenschaft in Gang zu setzen oder wiederzubeleben. Vielleicht ist das tats&auml;chlich so. Wie stellst du dir das denn vor?&nbsp; Siehst du M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Operationalisierung unserer Themen?</p>
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<dc:creator>KenoNitro</dc:creator>
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<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:49:03 +0200</pubDate>
<link>http://generationsgame.com/pg/forum/topic/664/some-purposals/</link>
<title><![CDATA[some purposals]]></title>
<description><![CDATA[<p>guess this is what we need :</p>
<p>FB-SYNC</p>
<p>FB-LikeIt-Button</p>
<p>Twitter-SYNC</p>
<p>Videochat-PlugIn --&gt;&nbsp;<a href="http://community.elgg.org/pg/plugins/videowhisper/read/390759/video-conference">http://community.elgg.org/pg/plugins/videowhisper/read/390759/video-conference</a></p>
<p>StumbleUpon button</p>
<p>WolframAlpha-Widget</p>
<p>Video - Funktion freischalten (kann ich meine Fallschirmspringervideos hochladnen :))</p>
<p>Ich glaube gerade durch die FB und Twitter-Sync k&ouml;nnen wir viele Mitglieder generieren - weil die Systeme dann gut abgestimmt sind und die Profile &uuml;bernommen werden.&nbsp;</p>
<p>FB-Likeit und Stumble-Button sind auch wichtig um die Reichweite im Netz zu erh&ouml;hen, weil das klicken des Likeit-Button z.B. auch auf der Wall des Klickers in FB zu sehen ist - damit dann seinem Freundeskreis angezeigt wird.</p>
<p>Update des Chatsystems auf Videochat - so h&auml;tten wir unser eigenes Konferenzsystem - perfekt - scheinbar auch multi-user f&auml;hig :)</p>
<p>&nbsp;</p>
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<dc:creator>KenoNitro</dc:creator>
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